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Linux statt Windows: Warum immer mehr Nutzer wechseln – und warum es sinnvoll sein kann

  • Autorenbild: Mirko
    Mirko
  • vor 9 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Linux statt Windows – nur Frust über Microsoft oder echte Alternative?


In Foren, auf YouTube und in Tech-Communities taucht eine Frage immer häufiger auf:Ist Linux statt Windows inzwischen die bessere Wahl?

Während Windows 11 technisch weiterentwickelt wird, steigt gleichzeitig das Interesse an Linux-Distributionen wie Linux Mint oder Ubuntu.

Doch ist das nur ein Nerd-Trend – oder gibt es echte Gründe?

Dieser Artikel zeigt dir verständlich, warum ein Wechsel zu Linux 2026 nicht nur möglich, sondern für viele sinnvoll ist.


1. Weniger RAM-Verbrauch – ein echtes Argument in Zeiten knapper Ressourcen


Viele Geräte laufen heute mit 8 GB RAM. Manche sogar nur mit 4 GB.

Windows im Leerlauf

Windows 11 belegt im frischen Systemstart oft:

  • 3–5 GB Arbeitsspeicher

  • zahlreiche Hintergrunddienste

  • Telemetrie

  • KI-Integrationen

  • Werbeeinblendungen

Das bedeutet: Schon bevor du ein Programm öffnest, ist viel Speicher gebunden.

Linux ist schlanker

Typische Werte:

  • Linux Mint Cinnamon: ~1–1,5 GB RAM im Leerlauf

  • Ubuntu: ~1,5–2 GB

  • Leichte Varianten sogar unter 1 GB

Das heißt konkret:

  • Mehr Ressourcen für Browser & Programme

  • Weniger Ruckler

  • Längere Nutzbarkeit älterer Geräte

Gerade in einer Phase, in der RAM-Upgrades nicht immer günstig sind, ist das ein starkes Argument.



2. Alte Hardware bleibt nutzbar


Windows 11 verlangt:

  • TPM 2.0

  • Secure Boot

  • neuere CPU-Generationen

Viele funktionierende Rechner werden künstlich ausgeschlossen.

Linux läuft dagegen problemlos:

  • auf älteren Intel-CPUs

  • auf äleren AMD-Systemen

  • ohne TPM-Zwang

Das verlängert die Lebensdauer deines Gerätes erheblich.



3. Keine Werbung, keine Bevormundung


Viele Nutzer kritisieren an Windows:

  • Werbung im Startmenü

  • OneDrive-Push

  • Copilot-Integration

  • automatische App-Installationen

Linux bietet:

  • keine Werbung

  • keine versteckten Cloud-Zwänge

  • volle Update-Kontrolle

  • keine Datensammel-Überraschungen

Das System gehört dir – nicht umgekehrt.


4. Linux ist heute einsteigerfreundlich


Früher war Linux kompliziert. Heute ist das nicht mehr so.

Linux Mint – ideal für Umsteiger


Linux Mint Benutzeroberfläche

Linux Mint sieht Windows sehr ähnlich:

  • Startmenü unten links

  • Taskleiste

  • Datei-Explorer

  • einfache Einstellungen

Für viele fühlt sich der Umstieg sofort vertraut an.

Ubuntu – moderner Look

Ubuntu Benutzeroberfläche

Ubuntu bietet:

  • modernes Dock

  • integrierten App-Store

  • einfache Installation

  • große Community

Beide Systeme sind kostenlos und lassen sich sogar als Live-System testen, ohne Installation.



5. Gaming funktioniert inzwischen erstaunlich gut


Dank Proton und dem Erfolg des Steam Deck hat sich viel verändert.

Heute laufen:

  • tausende Steam-Titel

  • viele AAA-Spiele

  • Indie-Games nahezu problemlos

Nicht jedes Spiel funktioniert – aber Linux ist kein Gaming-No-Go mehr.


6. Updates ohne Zwang


Windows:

  • startet Updates automatisch

  • erzwingt Neustarts

  • verursacht gelegentlich Probleme

Linux:

  • zeigt Updates gesammelt an

  • du entscheidest Zeitpunkt

  • Neustarts nur wenn wirklich nötig

Das sorgt für deutlich weniger Frust.



7. Sicherheit & Transparenz


Linux ist Open Source.

Das bedeutet:

  • Der Code ist öffentlich einsehbar

  • Sicherheitslücken werden schneller entdeckt

  • keine versteckten Funktionen

Zudem ist Linux weniger Ziel typischer Windows-Malware.



8. Kostenersparnis


Linux:

  • kostet keine Lizenz

  • verlängert Hardware-Lebensdauer

  • spart Upgrade-Kosten

Gerade bei mehreren Geräten kann das relevant sein.


Für wen ist Linux statt Windows sinnvoll?


Besonders geeignet für:

  • Nutzer mit älteren Laptops

  • 4–8 GB RAM Systeme

  • Technikinteressierte

  • Datenschutzbewusste

  • Steam-Gamer

Weniger geeignet für:

  • spezielle Windows-Firmenprogramme

  • Adobe-Power-User

  • rein Windows-basierte Unternehmensumgebungen



Fazit: Linux statt Windows ist keine Spielerei mehr


Linux ist nicht perfekt.

Aber es ist:

  • ressourcenschonend

  • stabil

  • werbefrei

  • kontrollierbar

  • kostenlos

  • alltagstauglich

Wer bereit ist, sich 1–2 Stunden einzuarbeiten, bekommt ein modernes Betriebssystem, das sich leicht anfühlt – selbst auf älerer Hardware.

Linux statt Windows ist 2026 keine radikale Entscheidung mehr. Es ist eine vernünftige Option.


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