FRITZ!Box 5690 Pro: Darum war sie für mich die bessere Wahl als der Speedport Smart 4
- Mirko
- vor 5 Tagen
- 8 Min. Lesezeit
Wer einen Internetanschluss zu Hause nutzt, denkt bei einem Router oft zuerst nur an WLAN. Hauptsache online, Hauptsache stabil, Hauptsache irgendwie schnell genug. Genau so sehen viele Menschen ihren Router: als eine kleine Kiste, die eben ihren Job machen soll. Sobald man aber mehr vorhat als nur ein paar Smartphones und einen Fernseher zu verbinden, ändert sich der Blick auf das Thema ziemlich schnell.
Bei mir war genau das der Fall. Ich wollte nicht einfach nur irgendeinen Router, der „läuft“. Ich wollte ein Gerät, das besser zu meinem tatsächlichen Setup passt. Und genau deshalb habe ich mich für die FRITZ!Box 5690 Pro entschieden. Nicht, weil sie neu ist. Nicht, weil Wi-Fi 7 gerade modern klingt. Sondern weil sie in meinem Fall deutlich sinnvoller ist als der Speedport Smart 4.
Der Speedport Smart 4 ist nicht automatisch schlecht. Für viele Nutzer reicht er völlig aus. Wer aber mehr Kontrolle, mehr Flexibilität und mehr Möglichkeiten im eigenen Heimnetz will, stößt irgendwann an Grenzen. Genau an diesem Punkt beginnt der Bereich, in dem eine FRITZ!Box interessant wird. Und die 5690 Pro ist dabei nicht irgendein Modell, sondern klar auf Nutzer ausgelegt, die mehr wollen als Standard.
In diesem Beitrag zeige ich dir, warum ich mich für die FRITZ!Box 5690 Pro entschieden habe, wo sie sich vom Speedport Smart 4 unterscheidet und für wen sich der Umstieg wirklich lohnt.
Was ist die FRITZ!Box 5690 Pro überhaupt?
Die FRITZ!Box 5690 Pro ist eines der technisch stärkeren Router-Modelle von AVM. Sie ist nicht einfach nur ein DSL-Router, sondern als Kombigerät für DSL und Glasfaser gedacht. Laut AVM bietet sie unter anderem einen SFP-Steckplatz für FRITZ!SFP-Glasfasermodule, Unterstützung für Wi-Fi 7 / Wi-Fi 6E / Wi-Fi 6, einen 2,5-Gigabit-WAN-Port, vier Gigabit-LAN-Anschlüsse, DECT für Telefonie und Smart-Home-Geräte, Zigbee für Smart-Home-Einbindung und USB 3.1 für Speicher oder Drucker. AVM nennt außerdem ein kombiniertes WLAN-Tempo von bis zu 18,4 GBit/s über 6 GHz, 5 GHz und 2,4 GHz.
Das klingt erst einmal nach Marketing und großen Zahlen. Der entscheidende Punkt ist aber ein anderer: Die Box ist als zentrale Netzwerkbasis gedacht. Also nicht nur für Internetzugang, sondern für ein Heimnetz, das wachsen darf. Genau das macht sie so interessant.
Der Speedport Smart 4 ist dagegen eher der klassische Router für den typischen Telekom-Haushalt. Solide, einfach, auf die Bedürfnisse vieler Standardnutzer zugeschnitten. Laut Telekom-Bedienungsanleitung ist er auf DSL-Anschlüsse ausgelegt und erfüllt die grundlegenden Router-Aufgaben. Für viele Leute reicht das. Aber „reicht aus“ ist eben nicht dasselbe wie „passt optimal“.
Warum ich überhaupt wechseln wollte
Bei einem Routerwechsel geht es selten nur um ein einzelnes Detail. Es ist meistens die Summe vieler Punkte. So war es auch bei mir.
Ich habe mir die FRITZ!Box 5690 Pro gekauft, weil sie für meinen Einsatzzweck einfach besser ist als der Speedport Smart 4. Ich will nicht nur Internet haben, sondern mein Netzwerk bewusst nutzen. Dazu gehören bei mir Dinge wie:
mehr Kontrolle über das Heimnetz
eine bessere Basis für Server, Remote-Zugriffe und Heimnetzstruktur
ein Router, der langfristig besser mitwächst
mehr Möglichkeiten bei Freigaben, VPN, Netzwerkgeräten und Verwaltung
eine Lösung, die sich eher wie ein Werkzeug anfühlt und weniger wie eine Blackbox
Gerade wenn man nicht nur „normales WLAN“ möchte, sondern ein Setup mit mehreren Geräten, eventuell Serverdiensten, Smart Home oder erweiterten Netzwerkfunktionen, merkt man schnell: Der Router ist nicht nur Beiwerk. Er ist die Grundlage.
Und genau da ist für mich die FRITZ!Box attraktiver.
Der größte Unterschied: Standardlösung gegen flexible Netzwerkzentrale
Der Speedport Smart 4 ist im Kern darauf ausgelegt, möglichst unkompliziert einen Telekom-Anschluss bereitzustellen. Das ist für viele Menschen auch genau richtig. Wer einen Router möchte, der einfach läuft, ohne dass man sich groß mit Netzwerken beschäftigen muss, ist mit so einem Gerät oft gut bedient.
Die FRITZ!Box 5690 Pro geht aber in eine andere Richtung. Sie richtet sich viel stärker an Nutzer, die Wert auf mehr Funktionen, mehr Einfluss und mehr Erweiterbarkeit legen. Das merkt man nicht nur an der Hardware, sondern auch an der gesamten Philosophie dahinter.
Bei der FRITZ!Box ist das Webinterface für viele Nutzer ein echter Pluspunkt. Die Oberfläche ist dafür bekannt, dass sie Funktionen vergleichsweise übersichtlich zugänglich macht. Dazu kommen typische FRITZ!-Dinge wie Gastnetz, VPN, Telefonie, Kindersicherung, Mesh, Portfreigaben, NAS-Funktionen, Smart-Home-Anbindung und viele Verwaltungsoptionen. AVM bewirbt außerdem regelmäßig Updates, lange Produktpflege und einen breiten Funktionsumfang rund um Heimnetz und Fernzugriff.
Für meinen Fall war das ein wichtiges Argument. Ich wollte nicht nur „Internet von der Telekom“, sondern eine Routerlösung, die besser zu einem anspruchsvolleren Heimnetz passt.
Warum die FRITZ!Box 5690 Pro technisch so interessant ist
1. Glasfaser und DSL in einem Gerät
Ein sehr starker Punkt der FRITZ!Box 5690 Pro ist, dass sie DSL und Glasfaser abdeckt. AVM nennt sie explizit einen Glasfaser- und DSL-Router und führt dafür den SFP-Slot für passende Glasfasermodule sowie DSL-Unterstützung bis 300 MBit/s auf.
Das ist aus meiner Sicht ein echter Zukunftsvorteil. Viele Nutzer stehen irgendwann vor der Frage, ob ihr Anschluss später auf Glasfaser umgestellt wird. Wenn man dann schon einen Router hat, der auf beiden Seiten stark aufgestellt ist, ist das einfach praktischer. Man kauft nicht nur für jetzt, sondern auch mit Blick nach vorn.
2. Wi-Fi 7 und modernes Tri-Band-WLAN
Die 5690 Pro unterstützt laut AVM Wi-Fi 7, Wi-Fi 6E und Wi-Fi 6 und funkt auf 6 GHz, 5 GHz und 2,4 GHz. Das ist nicht nur eine Zahlenspielerei. Moderne WLAN-Standards bringen mehr Effizienz, mehr Kapazität und in vielen Situationen bessere Leistung, gerade wenn mehrere Geräte gleichzeitig aktiv sind.
Nicht jeder braucht heute schon Wi-Fi 7. Das muss man ehrlich sagen. Aber wenn man ein Gerät für mehrere Jahre kauft, ist es sinnvoll, nicht absichtlich veraltete Technik zu nehmen. Ein Router ist kein Produkt, das man dauernd austauschen will.
3. Netzwerkanschlüsse mit Reserven
Die 5690 Pro bietet laut AVM einen 2,5-Gigabit-WAN-Port und vier Gigabit-LAN-Ports.
Das ist für normale Haushalte schon gut, für Nutzer mit NAS, Servern, lokalen Backups, Streaming-Boxen, Gaming-PCs oder mehreren kabelgebundenen Geräten noch interessanter. Gerade im Heimnetz zählt nicht nur die Internetgeschwindigkeit. Es zählt auch, wie sauber und leistungsfähig der Datenverkehr im eigenen Netzwerk läuft.
Wenn man lokal Daten verschiebt, Sicherungen macht oder Dienste im eigenen Netz betreibt, ist ein Router mit ordentlicher Anschlussbasis deutlich angenehmer.
4. Smart Home und Telefonie gleich mit drin
AVM integriert bei der 5690 Pro DECT und Zigbee direkt ab Werk. Außerdem gibt es Telefonie-Funktionen und einen Anschluss für analoge Telefoniegeräte.
Für viele klingt das zunächst wie Beiwerk. In der Praxis ist es aber angenehm, wenn der Router mehr als nur Internet kann. Wer Smart-Home-Geräte nutzt oder Telefonie sauber einbinden will, profitiert davon, wenn nicht für alles noch zusätzliche Hardware nötig ist.

Warum der Speedport Smart 4 für mich nicht die beste Wahl war
Ich sage es direkt: Der Speedport Smart 4 ist nicht grundsätzlich schlecht. Er hat seine Daseinsberechtigung und ist für viele Haushalte wahrscheinlich völlig okay. Laut Telekom ist er ein Router für DSL-Anschlüsse mit klassischer Heimnetzfunktionalität.
Aber mein Problem war nicht, dass er „nichts kann“. Mein Problem war, dass er für mein Setup nicht die beste Plattform ist.
Wenn man einen Router nur nach dem Kriterium bewertet, ob Internet ankommt, dann wirken viele Geräte ähnlich. Wenn man aber Wert legt auf:
Netzwerkverwaltung
komfortable Konfiguration
längerfristige Flexibilität
modernere Hardwarebasis
bessere Einbindung ins restliche Heimnetz
Reserven für spätere Ausbauten
dann wird der Unterschied plötzlich sehr deutlich.
In meinem Fall war die FRITZ!Box 5690 Pro einfach die rundere Lösung. Nicht, weil der Speedport komplett versagt hätte, sondern weil die FRITZ!Box in meinem Szenario deutlich mehr Sinn ergibt.
Für wen sich die FRITZ!Box 5690 Pro wirklich lohnt
Dieser Router ist nicht für jeden automatisch die beste Wahl. Und genau deshalb ist es wichtig, ehrlich zu sein.
Sie lohnt sich besonders für dich, wenn du …
… mehr als nur Standard-WLAN willst.Sobald dein Heimnetz über „Smartphone + Fernseher + Notebook“ hinausgeht, wird ein leistungsfähiger Router viel interessanter.
… auf Glasfaser schielst oder flexibel bleiben willst.Die Kombination aus DSL- und Glasfaser-Fähigkeit ist ein echter Vorteil, wenn du heute noch nicht final festgelegt bist oder später wechseln willst.
… ein stabiles Fundament für ein anspruchsvolleres Heimnetz suchst.Zum Beispiel für Heimserver, NAS, Smart Home, Fernzugriff oder viele parallel genutzte Geräte.
… AVM und FRITZ!OS magst.Viele Nutzer schätzen FRITZ!Boxen, weil die Bedienung, die Update-Politik und die Funktionsvielfalt sehr rund wirken. AVM verweist selbst auf regelmäßige Updates und langen Produktsupport.
… dir ein Router wichtig ist, den du nicht gleich wieder austauschen willst.Gerade bei einem teureren Modell ist das ein wichtiger Gedanke: lieber einmal sinnvoll kaufen als zweimal halb.
Für wen der Speedport Smart 4 wahrscheinlich reicht
Fair ist aber auch: Nicht jeder braucht die 5690 Pro.
Wenn du:
einfach nur einen funktionierenden Telekom-Router willst
keine besonderen Netzwerkansprüche hast
weder Server noch Smart Home noch erweiterten Fernzugriff wirklich nutzt
auf Preis achten musst
keine Lust auf tiefergehende Routerfunktionen hast
dann ist ein Speedport Smart 4 für viele Fälle wahrscheinlich ausreichend. Das muss man nicht künstlich kleinreden.
Aber ausreichend war für mich eben nicht das Ziel.
Mein persönlicher Eindruck: Warum ich lieber etwas „Richtiges“ wollte
Bei Technik gibt es oft diesen Punkt, an dem man merkt: Entweder ich nehme die Standardlösung und arrangiere mich damit, oder ich kaufe direkt etwas, das besser zu meinem Anspruch passt.
Genau so war es hier.
Ich habe mir die FRITZ!Box 5690 Pro gekauft, weil ich ein Gerät wollte, das mich nicht bei jedem erweiterten Gedanken ausbremst. Ich wollte keinen Router, bei dem ich immer das Gefühl habe, dass er gerade so reicht. Ich wollte eine Box, bei der ich eher denke: „Damit kann ich arbeiten.“
Gerade wenn man sich mit Heimnetz, Servern, Fernzugriff oder generell mit Technik gern etwas intensiver beschäftigt, ist das ein völlig anderer Ansatz. Dann ist der Router nicht mehr nur ein Pflichtgerät vom Anbieter, sondern ein Teil der Infrastruktur.
Und genau deshalb war in meinem Fall die FRITZ!Box 5690 Pro die bessere Entscheidung.
Lohnt sich der Aufpreis?
Das ist die entscheidende Frage. Denn billig ist die 5690 Pro nicht.
Die ehrliche Antwort lautet: Ja, aber nur wenn du ihre Vorteile auch wirklich nutzt.
Wenn du nur ein paar Standardgeräte online bringen willst, dann ist der Aufpreis schwer zu rechtfertigen. Dann zahlst du für Funktionen, die du vielleicht nie anfasst.
Wenn du aber weißt, dass du:
moderne WLAN-Technik willst
perspektivisch flexibel bleiben möchtest
dein Heimnetz aktiv nutzt
mehr Kontrolle und Komfort möchtest
einen Router suchst, der länger aktuell bleibt
dann ist der Aufpreis aus meiner Sicht deutlich sinnvoller.
Ein Router ist schließlich kein Gerät, das man jede Saison austauscht. Wenn man ohnehin kaufen muss, ist ein Griff zu einem stärkeren Modell oft langfristig die bessere Entscheidung.
Meine klare Einschätzung nach dem Kauf
Ich habe mir die FRITZ!Box 5690 Pro nicht gekauft, weil ich einfach irgendetwas Neues ausprobieren wollte. Ich habe sie gekauft, weil sie in meinem Fall objektiv besser zum Einsatzgebiet passt als der Speedport Smart 4.
Der Speedport Smart 4 erfüllt seine Grundaufgabe. Aber die FRITZ!Box 5690 Pro bietet mir einfach mehr von allem, was mir wichtig ist:
mehr technische Reserven
mehr Flexibilität
modernere Ausstattung
mehr Zukunftssicherheit
eine stärkere Grundlage für mein Heimnetz
Und genau deshalb war der Wechsel für mich logisch.
Fazit: FRITZ!Box 5690 Pro statt Speedport Smart 4?
Ja — in meinem Fall ganz klar.
Wenn du einfach nur einen Router brauchst, der irgendwie funktioniert, dann reicht dir vielleicht auch ein Standardmodell vom Anbieter. Wenn du aber mehr willst als nur Internetzugang, dann sieht die Sache anders aus.
Die FRITZ!Box 5690 Pro ist für Nutzer interessant, die ihr Heimnetz nicht nur „benutzen“, sondern bewusst aufbauen wollen. Sie kombiniert moderne WLAN-Technik, Glasfaser- und DSL-Flexibilität, starke Heimnetzfunktionen und eine Hardwarebasis, die deutlich mehr Spielraum bietet als eine typische Standardlösung. AVM führt dafür unter anderem Wi-Fi 7, Tri-Band-WLAN, Glasfaser per SFP, 2,5-Gigabit-WAN, vier Gigabit-LAN-Ports, Zigbee, DECT und USB 3.1 an.
Für mich war deshalb schnell klar:Die FRITZ!Box 5690 Pro ist nicht einfach nur ein anderer Router. Sie ist in meinem Fall die bessere Grundlage für das, was ich zu Hause wirklich brauche.
Kaufempfehlung
Ich habe mir die FRITZ!Box 5690 Pro selbst gekauft und genau dieses Modell ist auch das, über das ich hier schreibe.
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Ein Router wirkt auf den ersten Blick oft unspektakulär. Erst wenn man mehr aus dem eigenen Heimnetz machen will, merkt man, wie groß die Unterschiede wirklich sind. Genau deshalb war die FRITZ!Box 5690 Pro für mich kein Spontankauf, sondern eine bewusste Entscheidung. Sie passt einfach besser zu meinen Anforderungen als der Speedport Smart 4 und gibt mir mehr Spielraum für alles, was in meinem Netzwerk noch kommen soll.
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